Stories

Knoblauch Stories und was man sich so über den Knoblauch erzählt.

In althochdeutscher Sprache bedeutete "chlobilouh, chlofalouh, spätalthochdeutsch auch "cnufloch" soviel wie "gespaltener Lauch".

Knoblauch soll dort gewachsen sein, wo der Teufel beim Verlassen des Paradieses seinen linken Fuß hinsetzte. Deswegen galt Knoblauch wahrscheinlich seit jeher als Abwehrmittel gegen Vampire. Der echte Vlad Draculea mochte kein Knoblauch. Er hasste es. Und deswegen mögen Vampire kein Knoblauch.

In den transsilvanischen Karpaten Rumäniens soll sich eine ganz besondere Mischung aus Tradition, Religiosität und Aberglaube bis heute erhalten haben. Ende November feiert man dort die Andreasnacht. In dieser ganz besonderen Nacht soll durch Mujdei, einer Knoblauchpaste, Unheil von Mensch und Tier abgewendet werden, indem man sein Haus mit Knoblauchpaste einpinselt.

Knoblauch sollte im Mittelalter auch die Potenz steigern.

Im antiken Griechenland gab es zwar noch kein Doping, dennoch versuchen Sportler mit erlaubten und unerlaubten Mitteln sich einen Vorteil zu verschaffen. Sie aßen Knoblauch um ihre Kampfeslust zu steigern.

Im 18. Jahrhundert war Knoblauch in Sibirien ein Zahlungsmittel für Steuern.

Die nordische Göttersage Edda erwähnt den Knoblauch als dämonenabwehrendes Mittel.

Nach Lonicerus muss man den Knoblauch immer mit den Zehen vermehren, da er sonst im sechsten Jahr zu Gift würde.

Geschworene, Anwälte und Richter kauten Knoblauch, Zitronenschalen, Kardamom und Kümmelsamen, um sich nicht an der Atemluft der Sträflinge zu infizieren.

Im amerikanischen "Mad"-Magazin konnte man lesen: "Wer 100 Jahre lang Knoblauch isst, hat die Chance, ein schönes Alter zu erreichen!"

Die Osteuropäer schwören noch heute darauf, die Knoblauch-Zehen roh zu verspeisen zusammen mit hausgemachter Wurst und einem frischen Stück Brot.

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