Knoblauch

In früheren Zeiten galt Knoblauch als Volkskost. Diese Zeiten sind jedoch längst vorbei. Heute verwendet man Knoblauch fast nur noch als Gewürz. Man kann ein deutliches Gefälle Richtung Südeuropa im Gebrauch des Knoblauchs erkennen. Der Knoblauchduft gilt uns häufig als Kennzeichen für die südländische Esskultur. Im Mittelmeerraum scheint der Einfluss der Antike lebendiger zu sein. Hierzulande war Knoblauch noch bis vor wenigen Jahrzehnten als Armeleutegeruch verpönt.

KnoblauchDie französische Küche schätzte jedoch dieses hervorragende Gewürz seit langer Zeit, während in der englischen Küche der Knoblauch kaum vorkommt.

Knoblauch gehört zur Familie der Zwiebelgewächse (= Allium sativum) mit einer aus mehreren länglichen Zwiebeln bestehenden Wurzelknolle, die sehr intensiv riecht.

Im Knoblauch sind wichtige Vitamine wie Vitamin A, B1, B2, B3, B5, B6, B7 und B9 (Folsäure).
Aber auch Mineralstoffe wie Natrium, Kalium, Calcium, Magnesium, Phosphor, Schwefel und Chlorid findet man in Knoblauch.

Der Geruch des Knoblauchs kommt von den Abbauprodukten der schwefelhaltigen Inhaltsstoffe wie Allicin und Alliin. Knoblauch ist eine wichtige Selenquelle.

Knoblauch kann roh, gebraten und gegart verzehrt werden. Sein Aroma ist milder, wenn er in Gerichten mitgegart wird.

Von Sommer bis Herbst können die Knollen geerntet werden. Besonders aromatisch sind die kleinen Knollen im Frühsommer.

Was ist aber das Besondere an Schwarzem Knoblauch?

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